Umkehrung des Klimawandels

Wird das bei der Energieerzeugung mit regenerativen Brennstoffen (Holz, Algen etc.) entstehende CO2 abgeschieden und unterirdisch eingelagert, so wird die Klimaerwärmung umgekehrt. Regenerative Brennstoffe benötigen für ihr Wachstum CO2, das sie zuvor der Atmosphäre entzogen haben. Wird das bei der Energieerzeugung entstehende CO2 unterirdisch eingelagert, sinkt die CO2 Konzentration in der Luft. Dieser Prozess muss die Zukunft von Biomasse-Kraftwerken werden, da dies die effizienteste und preiswerteste Methode zur Reduktion der CO2 Konzentration in der Atmosphäre ist. Je mehr und je schneller Kraftwerke dieses Typs entstehen, desto mehr kann die bereits eingetretene Klimakatastrophe abgemildert werden.

Wie effizient auf diese Weise der Klimaerwärmung entgegengearbeitet werden kann, soll am Beispiel eines 400 MW Kraftwerks veranschaulicht werden, das mit regenerativen Brennstoffen betrieben wird. Ein solches Kraftwerk erzeugt ca. 3,3 Mio t CO2 pro Jahr, die bei Abscheidung und unterirdischer Lagerung der Atmosphäre entzogen. Im Mittel kann eine Waldfläche von 1 ha Größe ca. 13 t CO2 pro Jahr der Atmosphäre entziehen („Stiftung Unternehmen Wald“). Um der Atmosphäre durch Aufforstung 3,3 Mio t CO2 zu entziehen würden demnach 254.000 ha Wald benötigt, was 2% der gesamten Waldfläche Deutschlands entspräche. Deutschlandweit wurden im Jahr 2018 ca. 880 Mio t CO2 emittiert. Um dieselbe Menge an CO2 zu entziehen wären 267 400MW BioKraftwerke mit TCA Abscheidung nötig. Diese müssen dann bei Treibhaus-Gas Neutralität mehr als 40 Jahre laufen um die CO2 Konzentration auf das Maß vor der Industrialisierung zu senken. Dies gilt allein für Deutschland, weltweit werden jährlich ca. 35 Mrd t CO2 emittiert.

Jährlicher CO2-Ausstoß Deutschlands